Ein Jahr nach Einführung kamen 37,433 Mio. Euro aus dem Familiengeld bereits 31.884 Antragsteller bzw. 26.000 Familien zugute. Auf 35.000 potentielle Interessenten ausgerichtet, haben die familienpolitischen Maßnahmen von Land und Region damit nach kurzer Zeit bereits den Löwenanteil jener erreicht, die dafür ins Auge gefasst wurden.
Dies wird aus der ersten Jahresbilanz von Soziallandesrat Richard Theiner ersichtlich. "Dank bester Zusammenarbeit mit Regionalassessorin Martha Stocker und den Patronanten hat das Familienpaket einen Durchdringungsgrad erreicht, der seinesgleichen sucht", sagt Theiner.
Von den insgesamt ausbezahlten 37,433 Mio. Euro entfielen 13,314 Mio. Euro auf das Landeskindergeld von 80 Euro monatlich je Kleinkind bis drei Jahren. 11,2 Prozent flossen an jene, die es am nötigsten haben: Sie müssen mit 20.000 Euro im Jahr auskommen. 61,8 Prozent flossen an Familien mit Einkommen zwischen 20-50.000 Euro. 27 Prozent - also fast ein Drittel - ging an Familien mit Einkommen zwischen 50-80.000 Euro. "Damit ist das Landeskindergeld eine Maßnahme für die unteren Einkommen, aber auch für den breiten Mittelstand", resümmiert Theiner.
Weitere 24,119 Mio. Euro entfielen auf das regionale Kindergeld, das es einkommensgekoppelt ab dem 2. Kind gibt. 19.464 Familien suchten darum an: 84,2 Prozent sind Familien mit beiden Elternteilen; 11,7 Prozent Alleinerzieher und vier Prozent Familien mit einem behinderten Kind. 70 Prozent der Gelder gingen an Familien mit zwei Kindern, 23,7 Prozent an Familien mit drei, 5,3 Prozent an Familien mit vier und ein Prozent an Familien mit mehr als vier Kindern.
Vom regionalen Familiengeld profitieren Lohnabhängige. Im Juni wurden laut Theiner 2,057 Mio. Euro ausbezahlt: 50,75 Prozent bzw. 1,044 Mio. Euro gingen an Arbeitnehmer. 23,1 Prozent bzw. 475.500 Euro gingen an Selbstständige (inklusive Bauern). Den drittgrößten Anteil stellen sich mit 20,7 Prozent bzw. 426.000 Euro die Nicht-Versicherten, zu denen viele Hausfrauen zählen.
Bleibt zu sagen, dass rund 5900 Familien beide Familiengelder beziehen. Es kommt also 26.000 Familien zugute.