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Kostenlose Kinderbetreuung für Beschäftigte im Handel und im Dienstleistungssektor
Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (Ebk) unterstützt Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zusätzlich neues Pilotprojekt für Kinderbetreuung in Bozen, Meran und Leifers.
Die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (Ebk) bietet während der Wintermonate eine kostenlose Kinderbetreuung für berufstätige Eltern. „In arbeitsintensiven Zeiten, wie Weihnachten und Saisonschlussverkäufe, und wenn Schule sowie Kindergarten wegen Ferien geschlossen sind, ist es für Berufstätige im Handel und im Dienstleistungssektor besonders schwierig, Familie und Beruf zu vereinbaren“, erklären Ebk-Präsidentin Christine Walzl und Vizepräsident Dieter Steger. Der kostenlose Service soll die Familien mit Kindern von 1 bis 11 Jahren unterstützen.

Die Kinderbetreuungsgutscheine können ab Mitte November bei der Bilateralen Körperschaft beantragt werden. Die kostenlose Dienstleistung ist begrenzt und wird genehmigt so lange die Mittel reichen. Voraussetzung für die Vergabe der Gutscheine ist der Nachweis eines Arbeitsverhältnisses, der vom Arbeitsgeber in Form einer Bestätigung ausgestellt werden muss und die ordnungsgemäße Einzahlung des Mitgliedsbeitrages an die Bilaterale Körperschaft. Die Gutscheine gelten in den von der Körperschaft befugten Einrichtungen für Kinder von 1 bis 11 Jahren vom 25. November 2006 bis 10. März 2007.

Zusätzlich zu den Kinderbetreuungsgutscheinen startet am 25. November in Bozen, Meran und Leifers ein neues Pilotprojekt für Kinderbetreuung. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule „Upad“ („Università popolare delle Alpi Dolomitiche“) durchgeführt. Kinder zwischen 7 und 14 Jahren können an zahlreichen kreativen, didaktischen Aktivitäten und Spielen teilnehmen. Es werden verschiedene Laboratorien zu den Themen Kochen und Backen, Malen, Theater, Kino, Fremdsprachen und moderner Tanz angeboten. Außerdem werden die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt und können den Lernstoff wiederholen. Einige dieser Aktivitäten finden außerhalb der Strukturen, in Parks, Museen oder im Stadtzentrum statt. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen.