Seit Anfang Juli 2005 konnten die Ansuchen um das Familiengeld des Landes und der Region beim Ressort für Sozialwesen eingereicht werden. Bis Ende November haben rund 24.500 Familien von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ihre Anträge sind im Landesamt für Vorsorge und Sozialversicherung eingegangen, davon 85 Prozent mittels elektronischer Datenübertragung aus den Patronaten. Sehen lassen können sich auch die Auszahlungen. "Dank der schnellen und unbürokratischen Bearbeitung der Gesuche konnten bereits 14 Millionen Euro an Beiträgen ausbezahlt werden", freut sich Landesrat Richard Theiner. Besonders bewährt habe sich die Möglichkeit, die Gesuche online und dezentral in den Büros der Patronate abzuwickeln, so der Landesrat. Rund fünf Millionen Euro an Beiträgen wurden vom Land und insgesamt neun Millionen Euro von der Region ausbezahlt. Spitzenreiter bei den Ansuchen um das Familiengeld der Region sind Arbeitnehmer und Selbstständige: rund 48 Prozent der Gesuche stammen von Arbeitnehmern, insgesamt 22
Prozent von Selbstständigen. 85 Prozent der Gesuchssteller sind Familien mit zwei Elternteilen, bei elf Prozent handelt es sich um Alleinerziehende. Im Unterschied zum Südtiroler Landesbetrieb hat die Provinz Trient bislang noch kein Familiengeld ausbezahlt.
Wer es bisher versäumt hat, um das Familiengeld anzusuchen, kann das noch bis 31. Dezember 2005 nachholen. Die Unterstützung wird nämlich rückwirkend bis 1. Juni ausbezahlt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Seite im Bereich
FamilienFörderung und im Amt für Vorsorge und Sozialversicherung (Freiheitsstraße 23, 39100 Bozen, Telefon 0471 411660).