Betreuung
Kinderhorte
Der Kinderhort ist ein Betreuungs- und Erziehungsdienst für Kleinkinder im Alter von drei Monaten bis zu drei Jahren. Je nach Alter und Bedürfnis werden die Kinder in Gruppen betreut (Säuglinge: drei bis zwölf Monate, Kleinkinder von einem bis drei Jahre). Eine Gruppe besteht aus höchstens 15 Kindern und wird von spezialisiertem Personal betreut. Südtirols Kinderhorte orientieren sich an einem pädagogischen Konzept, das Erziehung, Erholungs- und Spielphasen gleichermaßen berücksichtigt und grundsätzlich eine längere und regelmäßige Anwesenheit des Kindes voraussetzen.
Wo gibt es Kinderhorte?
In Südtirol gibt es in Bozen, Meran, Brixen und Leifers Kinderhorte. Informationen erteilen die jeweiligen Gemeinden, die Adressen finden Sie in den Kontaktadressen.

Wann sind Kinderhorte geöffnet?
Die Kinderhorte sind ganzjährig von Montag bis Freitag geöffnet. An Feiertagen und während der Sommerpause im Juli oder August bleiben sie geschlossen. Die Kinder können zwischen 7.30 Uhr und 9.00 Uhr im Hort abgegeben und zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr oder 18.00 Uhr (je nach Kinderhort) wieder abgeholt werden.

Welche Kinder haben Anrecht auf Zulassung zum Kinderhort?
Die Eltern des Kindes müssen in der Gemeinde des Kinderhortes ansässig sein. Die Zulassung erfolgt aufgrund einer Rangordnung mit Punktebewertung. Gibt es genügend freie Plätze, so werden auch Kinder aus anderen Gemeinden in den Kinderhort aufgenommen.

Wo wird das Gesuch um Zulassung zum Kinderhort abgegeben?
Das Gesuch um Zulassung in den Kinderhort muss in Bozen beim zuständigen Sozialsprengel abgegeben werden, in den übrigen Ortschaften auf dem jeweiligen Gemeindeamt. Auch das Formblatt für das Gesuch ist dort erhältlich.

Was kostet ein Betreuungsplatz im Kinderhort?
Die Kosten für einen Betreuungsplatz im Kinderhort variieren je nach Gemeinde. Der zu bezahlende Betrag hängt vom Einkommen und der Vermögenslage der Eltern ab, außerdem von der Verweildauer im Kinderhort. Die monatliche Höchstgebühr beträgt in Bozen 385 Euro für das Jahr 2005. Ist ein Kind längere Zeit wegen Krankheit oder aus anderen Gründen abwesend, so wird der zu bezahlende Betrag dementsprechend gesenkt.

Anmerkungen
Bei Erstellung der Rangordnung werden folgende Faktoren berücksichtigt: 
  • Arbeits- und Einkommenssituation der Familie 
  • Zusammensetzung der Familie 
  • eventuelle Notlage (Wohnungssituation, Entfernung zum Arbeitsplatz, evtl. Krankheit)
 
Kindertagesstätten
Tagesstätten für Kleinkinder bis zu drei Jahren sind eine sozialpädagogische Einrichtung zur Unterstützung der Familien in ihren Erziehungsaufgaben. Das pädagogische Konzept entspricht dem des Tagesmutter/-väterdienstes. Kindertagesstätten können auch unregelmäßig beansprucht werden, auch wenige Stunden am Tag und wenige Tage in der Woche sind möglich. Durch diese große Flexibilität soll den Bedürfnissen der Eltern Rechnung getragen werden. Die Einrichtung von Kindertagesstätten obliegt den Gemeinden, sie sind die Träger dieser Einrichtungen und bestimmen die Kosten für den Dienst. Die jeweilige Gemeinde beauftragt Sozialgenossenschaften oder Vereine mit der Führung der Kindertagesstätten. Der Dienst wird in deutscher und italienischer Sprache angeboten.
Was bietet eine Kindertagesstätte?
Eine Tagesstätte bietet eine pädagogisch qualifizierte Betreuung durch ausgebildete Tagesmütter/-väter oder Erzieher, mindestens einen Betreuer je fünf betreute Kinder und große Flexibilität, was die Aufenthaltsdauer betrifft.

Was kostet die Kindertagesstätte?
Die Höhe des zu entrichtenden Tarifes richtet sich nach der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Familie, aber auch nach Stunden-, bzw. Tageseinheiten, die von den Familien für die Betreuung beansprucht werden. Der Tarif wird von der zuständigen Gemeinde festgelegt.

Wo gibt es Kindertagesstätten?
Derzeit gibt es landesweit 16 Kindertagesstätten in Bozen, Meran, Branzoll, Salurn, Neumarkt, Vahrn, Eppan, Sterzing, St. Christina, St. Leonhard/Abtei, St. Vigil in Enneberg, Latsch, Bruneck. Sie werden von den Trägern Casa Bimbo-Tagesmutter, Coccinella, der Tagesmütter/-väter Sozialgenossenschaft und der Ape Maja Sozialgenossenschaft geführt.
    
Kinderfreunde Südtirol: Die Kinderfreunde Südtirol führen in Bruneck eine Kinderkrippe, in der Kinder von Montag bis Freitag (am Samstag nach Bedarf) in der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr betreut werden. Die Kinderkrippe ist auch während der Ferienzeiten geöffnet. Die Gruppen sind klein, die Betreuerinnen haben eine pädagogische Ausbildung. Die Kinder können halbtags oder ganztätig, maximal jedoch acht Stunden täglich, in der Kinderkrippe der Kinderfreunde Südtirol abgegeben werden. Informationen erteilen die Kinderfreunde Südtirol (siehe Kontaktadressen). 
   
Babycoop: In Bozen gibt es neben den vom Betrieb der Sozialdienste geführten Kinderhorten weitere vier Kindertagesstätten. Sie werden von der Sozialgenossenschaft Babycoop geführt. Diese Kinderhorte zeichnen sich durch eine größere Flexibilität der Betreuungszeiten und die ganzjährige Öffnungszeit (keine Sommerpause) aus. Informationen erteilt Babycoop und das Amt für Familie, Frau und Jugend (siehe Kontaktadressen).
 
Tagesmütter-/Tagesväterdienst
Der Tagesmütter/-väterdienst wird von verschiedenen Sozialgenossenschaften angeboten und von der öffentlichen Hand unterstützt, wobei die Genossenschaften zwischen den Familien und den Tagesmüttern/-vätern vermitteln. Der Dienst kann südtirolweit beansprucht werden. Das Land Südtirol gewährleistet Beiträge für Kinder bis zu drei Jahren, abhängig von der wirtschaftlichen Lage der Familie.
Tagesmütter/Tagesväter sind ausgebildete Fachkräfte, die Kinder bei sich zu Hause betreuen, wobei sich die Anzahl der zu betreuenden Kinder auf sechs beschränkt. Falls die Tagesmutter oder der Tagesvater eigene Kinder (bis zu 10 Jahre alt) hat, so müssen diese mitgezählt werden. Die Wohnung muss groß genug sein und bestimmte hygienische Voraussetzungen erfüllen.
Was bietet der Tagesmutter/Tagesväterdienst?
Der Dienst bietet eine Betreuung, die den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der betreffenden Familie, sowie den Gewohnheiten und Vorlieben des Kindes Rechnung tragen soll. Die Dauer und Häufigkeit des Betreuungsdienstes werden mit der Familie vereinbart.

Was kostet der Betreuungsdienst?
Die Höhe des Tarifes richtet sich nach Einkommen, Vermögen und Ausgaben der Familie, sowie nach Anzahl der Familienmitglieder. Eltern, deren Einkommen ein bestimmtes Höchstmaß nicht überschreitet und deren Kinder unter drei Jahre alt sind, können bei der finanziellen Sozialhilfe des zuständigen Sozialsprengels um einen Stundenbeitrag ansuchen. Dieser beträgt maximal 4,50 Euro pro Stunde und Kleinkind und kann bis zu maximal 160 Dienststunden im Monat gewährt werden. Falls der Beitrag gewährt wird, wird er direkt von der öffentlichen Hand an die Sozialgenossenschaft ausbezahlt, welcher die Tagesmutter oder der Tagesvater angehört.

Wo finde ich eine Tagesmutter/einen Tagesvater?
Das Amt für Familie, Frau und Jugend der Abteilung Sozialwesen der Landesregierung ist für die Organisation dieses Kinderbetreuungsdienstes zuständig. 
In Südtirol gibt es derzeit drei Sozialgenossenschaften, die den Tagesmütter/-väterdienst anbieten: Casa Bimbo – Tagesmutter,  Coccinella Sozialgenossenschaft und die Tagesmütter/-väter Sozialgenossenschaft.
 
Tageseinrichtungen für Kinder im Vorschul- und Schulalter
Tageseinrichtungen sind familienähnliche Einrichtungen – „Case bimbo“ oder „Häuser des Kindes“ genannt – in denen qualifizierte Tagesmütter einen Betreuungsdienst für Kinder bis zu elf Jahren anbieten. Der Dienst ist auf große Flexibilität ausgerichtet, die Aufenthaltsdauer der Kinder wird den individuellen Wünschen der Eltern angepasst.
Außerdem gibt es in Südtirol zwei Betriebskindergärten, in denen Kinder bis zu elf Jahren betreut werden: in der Industriezone von Bozen und in jener von Brixen. Es sind überbetriebliche Einrichtungen, die in Zusammenarbeit mit dem Industriellenverband, der betreffenden Gemeinde und der Genossenschaft, die den Betriebskindergarten führt, eingerichtet wurden. Demnächst wird auch ein Betriebskindergarten in Leifers eröffnet. Weitere Informationen erteilt das Amt für Familie, Frau und Jugend (siehe Kontaktadressen).
 
Kinder- und Familientreffpunkte
Das Land Südtirol fördert zahlreiche Organisationen, Vereine und Verbände, die außerschulische Betreuung für Kinder und Jugendliche anbieten. Nachstehend werden einige dieser Organisationen und deren Tätigkeitsfelder – ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen - genannt.
Arcobaleno
Der Verein Arcobaleno bietet wöchentliche Treffen jeweils an einem Nachmittag an. Im Rahmen dieser Treffen werden auch religiöse Fragen behandelt, kirchliche Feiertage vorbereitet und begangen. Das Angebot umfasst:
  • Laternenumzug
  • Besuch des Nikolaus
  • Weihnachtsfeier
  • Kindermette
  • Rodelnachmittag
  • Spielwettbewerb
  • Muttertag/Vatertag, usw. 

Informationen erteilt die Verantwortliche des Vereins (Telefon 0474 411136).

Coccinella Sozialgenossenschaft
Die Sozialgenossenschaft Coccinella bietet Dienstleistungen für berufstätige Eltern an. Diese umfassen eine Hausaufgabenhilfe für Kinder von 6 – 12 Jahren, das Begleiten und Abholen der Kinder von und zu außerschulischen Tätigkeiten, Babysitting am Abend und das spielerische Erlernen einer Fremdsprache. Informationen erteilt die Sozialgenossenschaft Coccinella (Telefon 0471 401110, E-Mail: coccinella@brennercom.net; weitere Infos in den Kontaktadressen).

Eltern-Kind-Zentrum

Die Eltern-Kind-Zentren sind offene Treffpunkte für Eltern, Großeltern und Kinder. Die Elki-Zentren bieten Raum und Möglichkeiten, neue Freundschaften zu knüpfen, entspannt zu plaudern, Erfahrungen auszutauschen, während die Kinder gemeinsam spielen. Daneben gibt es eine Reihe von Initiativen, Kursen und Veranstaltungen:

  • Krabbelgruppen
  • Spielgruppen für Kinder von einem bis drei Jahren
  • Babysitterdienst für einige Stunden
  • Beratung und Kurse rund um Schwangerschaft und Geburt: Geburtsvorbereitung, Hebammensprechstunden, Beckenbodengymnastik, Stillberatung oder offene Stillgruppen, Babymassage
  • Eltern-Kinder- (Großeltern-Kinder) –Gymnastikkurse
  • Bastelkurse
  • Kasperltheater
  • Tauschmarkt für gebrauchte Kleider, Spielsachen und Kinderausstattung
  • Sommerkindergarten

In den Eltern-Kind-Zentren wird für die verschiedenen Leistungen um eine freiwillige Spende gebeten, für Kurse ist eine Kursgebühr zu entrichten. In Südtirol gibt es 13 Eltern-Kind-Zentren (weitere Infos in den Kontaktadressen):
    Elki Auer (Telefon 339 2450146, E-Mail: auer@elki.org
    Elki Bozen-Stadt (Telefon 0471 981011, E-Mail: bozen@elki.org)  
    Elki Bozen-Gries (Telefon 0471 400991, E-Mail: elki.bz@tin.it)  
    Elki Bozen-Tauschmarkt (Telefon 0471 469803)
    Elki Brixen (Telefon 0472 802134, E-Mail: brixen@elki.org)
    Elki Bruneck (Telefon 0474 551531, E-Mail: bruneck@elki.org)  
    Elki Eppan (Telefon 0471 663823, E-Mail: eppan@elki.org)  
    Elki Innichen (Telefon 0474 916307, E-Mail: innichen@elki.org
    Elki Klausen (Telefon 0472 845088, E-Mail: klausen@elki.org)  
    Elki Lana (Telefon 0473 563316, E-Mail: lana@elki.org
    Elki Leifers (Telefon 0471 953166, E-Mail: leifers@elki.org
    Elki Meran (Telefon 0473 237323, E-Mail: meran@elki.org)
    Elki Neumarkt (Telefon 0471 813291, E-Mail: neumarkt@elki.org
    Elki Sterzing (Telefon 0472 768067, E-Mail: sterzing@elki.org
    Elki Tramin (Telefon und Fax 0471 860771, E-Mail: tramin@elki.org)  

Familienzentrum Premstallerhof
Das Elki Bozen führt das Familienzentrum Premstallerhof im Stadtviertel Bozner Boden. Der Premstallerhof ist ein Ort für Begegnungen, an dem sich Familien kennen lernen und soziale Kontakte knüpfen können. Der Premstallerhof ist für Menschen jeden Alters, aller Sprachen und Kulturen offen. Folgende Dienstleistungen werden angeboten:

  • offene Treffpunkte zum Plaudern, Stillen, Windeln wechseln
  • Spielgruppen für Kinder zwischen zwei und drei Jahren
  • Spielgruppen für Kleinkinder und deren Eltern und Großeltern
  • Selbsterfahrungsgruppen
  • Gesellschaftsspiele
  • themenspezifische Treffen
  • Räumlichkeiten für Feiern
  • Elternstammtisch an jedem ersten Donnerstag im Monat
  • Oma-Dienst

Der Oma-Dienst wird vom Eltern-Kind-Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Amt für Familien, Frauen und Jugend der Gemeinde Bozen angeboten. Der Dienst will jungen Familien eine Unterstützung sein und reiferen Frauen die Möglichkeit geben, sich hilfreich einbringen zu können.
Ziel des Dienstes ist es, dass Familien eine dauerhafte Beziehung zur Leih-Oma aufbauen, die Familien sollten aber auch bereit sein, die Leih-Oma nach der abendlichen Beaufsichtigung nach Hause zu begleiten. Die Omas verrichten keine Mitarbeit im Haushalt, ihre Hilfe wird entlohnt. Die Leih-Omas sollen noch rüstig sein, gerne mit Kindern zusammen sein, erzählen, spielen und bereit sein, eine dauerhafte Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Das Führungsteam des Familienzentrums ist jedenfalls bemüht, für jede Familie die richtige Oma zu finden.

„Unione Italiana sport per tutti“ (UISP) bietet im Familienzentrum Premstallerhof das Programm „Primi passi“ („Erste Schritte“) an. Dieses umfasst spielerisch-sportliche Aktivitäten für Eltern und Kinder:

  • Schwimmen für schwangere Frauen
  • Babymassage
  • Schwimmkurse für Kinder von drei Monaten bis drei Jahren mit ihren Eltern
  • Schwimmkurse für Drei- bis Sechsjährige
  • spielerisch-motorische Aktivitäten in der Turnhalle für ein- bis zweijährige Kinder mit ihren Eltern
  • spielerisch-motorische Aktivitäten in der Turnhalle für Drei- bis Sechsjährige

Informationen sind unter der E-Mail-Adresse bolzano@uisp.it und im Internet www.uisp.it/bolzano erhältlich.

Öffnungszeiten des Premstallerhofes: Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr; Mittwoch 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr; Samstag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Alle weiteren Infos zum Premstallerhof (Telefon 0471 300471) finden Sie in den Kontaktadressen.

Verein für Kinderspielplätze und Erholung - VKE
Der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) setzt sich für das Recht der Kinder auf Spiel, Spielplätze und Erholungsräume ein. Dabei will der Verein in erster Linie eine Verbesserung der Lebensqualität für Kinder, Jugendliche und Familien erreichen. Südtirolweit gibt es 18 VKE-Sektionen mit unabhängigem Programm, das jeweils den Bedürfnissen des Ortes angepasst ist. Zu den Angeboten des VKE zählen:

  • aktive Pause in den Schulen
  • Spielaktionen
  • Spielbusaktionen
  • Kindertag
  • Kinderferien
  • Kinderstadt/Kind und Kunst (alljährlich nach Schulende im Juni zwei Aktivwochen für Kinder in der Stadt Bozen)
  • Spielhäuser

Neben den verschiedenen Sektionen führt der VKE vier Spielhäuser. Dabei handelt es sich um beliebte Treffpunkte mit Spielplatz für Kinder und ihre Eltern. Kinder können hier spielen, basteln, sich kreativ betätigen. 

    Spielhaus BZ 1: St. Vigil-Straße 116, Mignone-Park (Telefon 0471 263450,
    E-Mail: mignone@vke.it
    Spielhaus BZ 2: Don Bosco, Parmastraße 8/e (Telefon 0471 532088,
    E-Mail: donbosco@vke.it
    Spielhaus Brixen: Fischzuchtweg 17/a (Telefon 0472 837737, 
    E-Mail: brixen@vke.it
    Spielhaus Meran: Foscolo-Straße 13/a (Telefon 0473 443365, 
    E-Mail: meran@vke.it)

Kinderferien (VKE)
Kinderferien sind ein spezielles Betreuungsangebot für Kinder während der schulfreien Sommermonate. Kinderferien werden derzeit von 15 Südtiroler Gemeinden angeboten. Sie richten sich jeweils an eine bestimmte Zielgruppe (etwa Kinder von vier bis zehn Jahren oder Jugendliche von 11- 15 Jahren) und bieten Spiel, Sport und Spaß. Teilnahmebedingung ist die Mitgliedschaft beim VKE. Informationen über alle Veranstaltungen erteilt der VKE (   Telefon 0471 977413, E-Mail: info@vke.it, Internet: www.vke.it; alle weitern Infos in den Kontaktadressen). 

Kindersommer und Ferienbetreuung
In Südtirol bieten verschiedene Gemeinden, Organisationen, Jugendzentren, Vereine und Bildungsträger ein bunt gefächertes Sommerferienangebot für Kinder und Jugendliche an. Seit mehreren Jahren trägt das Amt für Jugendarbeit der Abteilung Deutsche Kultur und Familie alle landesweiten Angebote zu einem Sommerferienprogramm zusammen, das jeweils im Frühjahr in Form einer Broschüre veröffentlicht wird und auch im Bürgernetz abrufbar ist:
www.provinz.bz.it/kulturabteilung/jugendarbeit/sommerferien/default.asp
Die Broschüre ist im Amt für Jugendarbeit erhältlich. 
   
Meeraufenthalte für Kinder und Jugendliche
Die Caritas führt bereits seit mehreren Jahren das Haus „Oasis“ in Caorle, das für Familien, Seniorengruppen (im Frühling und Herbst), Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren offen steht. Die Kinder- und Jugendgruppen werden von Betreuern beaufsichtigt. Informationen erteilt die Caritas, Ferien und Erholung (Telefon 0471 304340, E-Mail: ferien@caritas.bz.it. Weitere Infos in den Kontaktadressen).

Das Diözesanhilfswerk für religiöse Betreuung O.D.A.R. bietet Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 15 Jahren in der Feriensiedlung „12 Stelle“ in Cesenatico ein buntes Ferienprogramm an. Es kann zwischen vier Turnussen zwischen Ende Juni und Ende August gewählt werden. Die Kinder und Jugendlichen werden von Betreuern begleitet. Informationen erteilt das Diözesanhilfswerk für religiöse Betreuung (Telefon 0471 976491, E-Mail: stelle.ufficiobz@caritasodar.it. Weitere Infos in den Kontaktadressen).

 
Jugendarbeit
Die Kinder- und Jugendarbeit stellt in Südtirol einen bedeutenden Bereich im gesamten Erziehungs- und Bildungssystems dar. Sie umfasst die Arbeit
  • der Jugendorganisationen, denen es dank des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitarbeiter gelungen ist, zielorientierte Programme und Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen
  • der Jugenddienste, die ein engmaschiges Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten aufgebaut haben
  • von Jugendzentren, Jugendtreffpunkten und Jugendgruppen in den Gemeinden, Dörfern und Stadtteilen, die jungen Menschen die Sammlung wichtiger Erfahrungen im sozialen Bereich ermöglichen

Die Jugendarbeit in Südtirol versteht sich als ein Netzwerk verschiedenster Träger und Initiativen, das im Interesse der Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Beitrag für die Familien leistet. Nähere Informationen über die Tätigkeit der verschiedenen Jugendorganisationen, über die Öffnungszeiten und Angebote der Jugendzentren und die Programme der Jugenddienste sind direkt bei den Trägern Südtiroler Jugendring, Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste Südtirols, Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren Südtirols, Amt für Jugendarbeit und Ufficio Servizio Giovani erhältlich.