Aktuelle Themen
Pünktlich zum Tag der Familie am 15. Februar erscheint die neue aktualisierte Familienbroschüre der Region: Sie enthält alle Förderungen der Autonomen Region Trentino-Südtirol  Region und die wichtigsten Neuerungen für Familien, mit hilfreichen Tipps und Infos für die Eltern und Menschen, die pflegebedürftige Angehörige pflegen. Außerdem sind darin alle Institutionen und Patronate aufgelistet, die die direkten Ansprechpartner für Fragen und Ansuchen sind.  

 

"Immer mehr Familien in Südtirol haben unter der Finanzkrise zu leiden. Daher ist die Landesregierung sehr darum bemüht, die Folgen für die Familien abzumildern. Einiges konnten wir bereits erreichen, vieles bleibt aber noch zu tun." Mit diesen Worten nimmt Bildungs- und Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur zum Internationalen Tag der Familie Stellung.
Schulende und Sommer sind nicht mehr weit. Viele Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern freuen sich bereits auf die Sommerferien. Wer zwei Wochen im Feriendorf der Caritas in Caorle an der Adria oder in der Villa Oasis verbringen möchte, sollte sich bald melden: Es sind noch letzte Plätze frei.

Zwar gibt's den Internationalen Tag der Familie am 15. Mai bereits seit fast 20 Jahren, trotzdem hat er in diesem Jahr in Südtirol eine ganz neue Bedeutung bekommen: "Das heurige ist ein besonderes Jahr für die Südtiroler Familien, nachdem wir unsere Familienpolitik auf neue gesetzliche Beine stellen", so Familienlandesrat Richard Theiner.

 

 

 

Die Regionalregierung hat auf Vorschlag der zuständigen Regionalassessorin Martha Stocker bei ihrer vergangenen Sitzung die Kriterien für den Zugang zum Familiengeld abgeändert. „Dadurch wird“, so Martha Stocker, „nicht nur eine größere Treffsicherheit ermöglicht, vor allem werden wieder mehr Familien in den Genuss des regionalen Familiengeldes kommen.“
Die Landesabteilung Familie und Sozialwesen, Dienststelle für Personalentwicklung, organisiert für Paare, die sich über Adoption informieren wollen bzw. für Paare, die beabsichtigen, ein Kind zu adoptieren, einen Vorbereitungskurs jetzt im Frühjahr und später im Herbst.
Papi-Treffs, Bastel- und Zaubernachmittage oder ein Abenteuer-Wochenende mit dem Vater: Um die Kinder kümmert sich längst nicht mehr nur die Mutter, sondern es gibt immer mehr gezielte Angebote, die auf das Vater-Kind-Gespann setzen. Das Familienressort fördert vorrangig Maßnahmen und Programme mit dem Schwerpunkt Vaterschaft. „Väter sollen bestärkt werdenm an der Entwicklung ihrer Kinder bewusst teilzunehmen“, sagt Familienlandesrat Richard Theiner anlässlich des Vatertages am 19. März.

Die Familienpolitik in Südtirol soll auf ein neues gesetzliches Fundament gestellt werden. Den offiziellen Startschuss zu einem breit angelegten Diskussionsprozess hat Landesrat Theiner bei der Familienkonferenz 2011 gegeben, heute (9. Februar) hat er die erste Sitzung der Steuerungsgruppe einberufen, die als Beratungsgremium die Entwicklung des Gesetzes begleiten soll.

Eltern sein ist sehr schön und beglückend, aber nicht immer einfach. Im Gegenteil: Eltern zu sein ist eine der größten Herausforderungen im Leben. Mütter und Väter stellen sich im Alltag oft die Frage: „Was mache ich falsch?“
Ein Seminar mit Papa, cool, könnten sich die Söhne denken. Mir endlich mal Zeit nehmen für meinem Sohn/meine Söhne überlegen eventuell die Väter, wenn sie diese Ausschreibung lesen. Und was passiert in diesen gemeinsamen Stunden?
Eltern haben es mit jugendlichen Kindern oft schwer. Heftige Auseinandersetzungen, endlose Diskussionen, Zorn- und Tränenausbrüche, knallende Türen, Tage des Schweigens, bringen oft zu Hilflosigkeit, Überforderung, und Sorgen für die Zukunft der Kinder. Der Katholische Familienverband Südtirol (kfs) organisiert dazu eine Seminarreihe für Eltern.
Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft werfen viele Fragen auf. Wie werde ich eine gute Mutter, ein guter Vater – vom Paar zur Elternschaft? Was tun, wenn mein Baby trotz aller Liebe schreit oder nicht einschlafen kann? Wann fängt Verwöhnung an, wann braucht mein Kind welche Grenzen? Müssen Eltern immer da sein – Fremdbetreuung, ja oder nein? Zunehmend fühlen sich Eltern verunsichert oder sind unterschiedlicher Meinung, was denn das Beste für das Baby sei? Ein erster Kurs, organisiert vom Katholischen Familienverband, startet am 28. Jänner 2012 in Naturns.

Die Landesregierung hat das Familienressort beauftragt, ein Landesgesetz zur Familienförderung auszuarbeiten.  Ziel ist es, die bereits bestehenden vielfältigen Maβnahmen zugunsten der Famiien organisch zusammenzufassen und die Koordinierungsarbeit quer durch die Bereiche Bildung, Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen, Arbeit, Mobilität, Kultur, Sport und Freizeit, Urbanistik und Wohnbau zu stärken.

Seit dem 1. September erleichtert die Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) das Ansuchen um Leistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Anstatt Einkommen und Vermögen für jedes Gesuch getrennt anzugeben, genügt nun eine Erklärung. "Sie sorgt für bürokratische Erleichterung, aber auch für Ausgewogenheit und soziale Treffsicherheit", so Landesrat Richard Theiner.

 

 

 

Kinderhorte, Kindertagesstätten, Tagesmütter: Um auch Kleinkindern eine bestmögliche Betreuung garantieren zu können, investiert das Familienressort von Landesrat Richard Theiner in diesem Jahr wieder mehr als sieben Millionen Euro, die als Beiträge an Gemeinden und Sozialgenossenschaften fließen.

 

 

Eine kräftige Finanzspritze hat das Ressort von Familienlandesrat Richard Theiner verschiedenen Organisationen für ihre Tätigkeit im Bereich Familien- und Elternbildung gewährt. Über 2,3 Millionen Euro wurden an private und öffentliche Organisationen ausgezahlt.
Familien können sich in Zukunft einige bürokratische Gänge ersparen: Die Landesregierung hat (wie bereits kurz berichtet) heute (8. August) beschlossen, dass ab 1. September ein einziges Ansuchen für das Familiengeld des Landes genügt. Künftig muss also nicht mehr jedes Jahr darum angesucht werden.

Bisher gab es für beinahe alle Bereiche, in denen öffentliche Beiträge ausbezahlt werden, eigene Kriterien zur Bewertung des Einkommens und Vermögens der Gesuchsteller. Mit dem 1. September wird dieser Situation ein Ende gesetzt, denn mit diesem Tag startet die Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE). Landesrat Richard Theiner hat heute (27. Juli) das neue System vorgestellt. „Mit der EEVE können die Beiträge sozial gerechter, transparenter und unbürokratischer vergeben werden“, so der Landesrat.

 

 

Mit dem Programm „1000 Wohnungen für den Mittelstand“ will die Landesregierung in den kommenden Jahren die Wohnproblematik der Südtiroler mit mittlerem Einkommen entschärfen. Heute (25. Februar) hat der zuständige Landesrat Christian Tommasini verkündet, dass innerhalb 2011 die ersten 60 Wohnungen des Mittelstandsprogramms im neuen Bozner Stadtviertel Kaiserau bezugsfertig sind. Gesuche dafür können bis 31. März eingereicht werden.

"Sozialkapital geht uns alle an", eröffnete Landeshauptmann Luis Durnwalder heute (25. Februar) einen Kongress zum Thema Sozialkapital an der Freien Universität Bozen, der mit 250 Teilnehmenden sehr gut besucht war.